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Sicher durch den Verkehr

 
 

 


 

 

 

 

 
     

Sicher durch den Verkehr vom 18. September bis zum 25. Januar 2009



Der Straßenverkehr ist immer verkehrsreicher geworden. Beinah jede Familie hat ein zweites Auto und jeder steht einmal in einem Stau und manche sogar täglich. Doch versuchen wir alle sicher durch den Verkehr zu kommen. Außerdem muss das Auto den Weg noch immer mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen.

Im 19. Jahrhundert war die Situation ganz anders, aber auch damals fanden die Menschen es manchmal viel zu belebt auf der Straße. Eine Kapitänsfrau aus der Veenkolonie schrieb im Jahr 1875 in ihr Tagebuch nach einem Besuch in Liverpool: „ Was ein Menschengetümmel, Wirrwarr von Stimmen und Rattern von Reifen! Todesängstlich war ich beim überqueren vor durch kreuz und quer dicht fahrenden Wagen die mit unverantwortlicher Schnelligkeit durch die Straßen schossen. Die Gefahr überfahren zu werden war bestimmt nicht eingebildet.“
Auch die Fahrradfahrer von in dem Jahr 1886 gegründete Fahrradclub De Pijl aus Veendam hatten es nicht einfach. Am liebsten zog man im Clubverband hinaus. Assen war ein geliebtes Velo-Ziel, aber nicht allein matschige Wege versalzten das Fahrradvergnügen. Böse Bauern bewarfen die in Unterwäsche fahrenden Männer mit Steinen oder zeigten ihnen bestenfalls den falschen Weg.

Das Veenkolonialmuseum zu Veendam organisiert vom 11.September 2008 bis zum 11. Januar 2009 in Zusammenarbeit mit der fünfzigjährig bestehenden Abteilung aus Veendam-Wildervank von VVN eine Ausstellung die den Zustand der Entwicklung vom Straßenverkehr vom Ende des 19.Jahrhunderts zeigt.

Die ersten Fahrradfahrer, Mopeds und Autos auf den Straßen, Automobilfabrik Baas in Wildervank die drei Autos hergestellt hat, die „lebensgefährliche“ Kreuzung in Borgercompagnie, die vielen Brücken und Stege über Kanäle, Siedlungen die auf einmal viel zu klein schienen, für den zunehmenden Fracht- und Landwirtschaftsverkehr, der Beschluss in den sechziger Jahren um Platz zu machen für die Autos und die Kanäle zu zuschütten und der Bau von der N33 und A7 laufen wie ein roter Faden durch diese Geschichte, aber auch die landwirtschaftliche Entwicklung wird nicht aus den Augen verloren. Wann begannen wir rechts zu fahren, wo fuhr das erste Auto, wie viele Verkehrstote gab es insgesamt 1950, dass aber sind ein paar von den vielen Fragen worauf der Besucher auf interaktive Weise eine Antwort finden kann und sie können es im Museum blitzen lassen ohne das sofort ein Strafzettel geliefert wird.