Home - Eintrittspreise - Öffnungszeiten - Ausstelllungen - Veranstaltungen - Links

 

 

 

extra

Riga auf Reisse

 
 

 


 

 

 

 

 
     

Mit den "Grüßen aus Riga" unterwegs

Die Ausstellung "Grüße aus Riga" hat auch 2008 noch eine Fortsetzung gefunden.

Am Donnerstag, dem 27. März, wurde in dem Mencendorfa nams in Riga, einem ehemaligen deutsches Handelshaus, das in Zusammenarbeit mit dem Veenkolonialen Museum in Veendam zustande gekommen ist, "Viele Grüße aus Riga!, Erinnerungen an die Seefahrt auf der Ostsee", von Frans Thirion von der niederländischen Botschaft in Riga eröffnet. Auch die Botschafter von Schweden und Estland waren gekommen. Viele Besucher der Ausstellung zur Seefahrt nach Riga war reichlich verwundert über die große Menge an Dokumenten und Gegenständen, die das Veenkoloniale Museum in Veendam zusammengetragen hatte.

Obwohl die Seefahrt auf der Ostsee inzwischen mehr als hundert Jahre zurückliegt, kommen immer wieder Leute zum Veenkolonialen Museum und bringen Gegenstände und Dokumente mit, die an die Blütezeit der Schifffahrt auf der Ostsee erinnern. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass 1856 mehr als sechzig Prozent der niederländischen Flotte in Orten wie Veendam und Nieuwe Pekela registriert war. Die Schifffahrt war zu jener Zeit im Groninger Fehngebiet big business!

Die Kontakte zwischen den Fehnkolonien und den Anrainerstaaten der Ostsee waren unter anderem deshalb so intensiv, weil die Nachfrage nach Holz so groß war. Das bestätigte sich noch einmal, als dem Museum 2006  das Archiv des Sägewerks Koert in Oude Pekela geschenkt wurde. "Dieses Archiv war voller Dokumente, die sich auf die Schifffahrt auf der Ostsee und Riga insbesondere bezogen. Für uns ist es daher eine große Ehre, dass wir in Riga eine Ausstellung organisieren durften und an dem Symposium zu den Niederländisch-Baltischen Beziehungen teilnehmen dürfen." Mitarbeiter des Veenkolonialen Museums waren dort eine Woche lang zu Gast und wurden von Ilona Audere, der Leiterin des
Mencendorfa nams, und Klara Radzina von dem Historischen Schifffahrtsmuseum in Riga herzlich empfangen.
Die Ausstellung war bis zum 1. Juni im Museum in Riga zu sehen.

Am 20.
April ist übrigens unter gleichem Namen eine Ausstellung zur Schifffahrt auf der Ostsee in dem Sielhafenmuseum im deutschen Carolinensiel eröffnet worden. Das Veenkoloniale Museum arbeitet bereits seit 1994 regelmäßig mit dem deutschen Sielhafenmuseum zusammen. Dies hat schon öfters zu verschiedenen gemeinsamen Ausstellungen geführt. Die Ausstellung in Carolinensiel ist noch bis einschließlich 7. Januar 2009 im Sielhafenmuseum zu besichtigen..

Die Leitung und der Direktor des Sielhafenmuseums lobte Konservator Hendrik Hachmer und die Direktorin Petra Maters wegen ihres Einsatzes. Es sei erstaunlich, wie ein Museum mit relativ wenigen Mitarbeitern immer wieder so von sich reden machen kann.
Ein Kompliment, das man gerne entgegennahm. In Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Aurich wird Konservator Hendrik Hachmer am Samstag, dem 20. September, einen Vortrag halten und eine Führung durch die Ausstellung in Carolinensiel machen. Jeder Interessierte ist willkommen und kann sich direkt bei der KVHS Aurich anmelden. Man fährt um 14.30 Uhr mit dem eigenen Auto von Aurich los. Mitfahrgelegenheiten können organisiert werden. Bitte bei Frau Oldermann melden.

Passend zur Ausstellung ist auch ein Buch von Hendrik Hachmer erschienen
(auf drei Sprachen: Niederländisch, Deutsch und Lettisch) "Viele Grüße aus Riga!, Erinnerungen an die Seefahrt auf der Ostsee", Assen, 2007 , 184 Seiten, ISBN 978-90-77548-50-9 Verlag Inboekvorm Assen . Man erhält dieses Exemplar in den Buchhandlungen in Aurich, Emden, Papenburg en Leer und bei dem Sielhafenmuseum in Carolinensiel, im Veenkoloniaal Museum Veendam of direkt über info@inboekvorm.nl